il pastor romano non vuole pecora senza lana

by Maik Gustavus 2. Juli 2026 0 comment

ein schiff im nebel läuft auf grund sous les lauriers das alte klavier wie ein schlafendes echo im postsack sitzende tauben konzert der oboen betrachten von dingen die aus tönen gemacht warum kann man nicht sprechen was man fühlt ich bin fremd fremd in dieser welt bin zu nah dieser welt bin die halluzination die ich davon bastle unterwegs sein lohnt sich nur wenn man keinen balast mitschleppt angelegenheiten sind immer ernst wenn man sie unter tage sucht epigonen des schicksals im tagebau wir ist das leben kiesel oder sand …leben muss gegenstand des gedankens sein das ihn stirbt …lass das licht von bergklippen trinken brennen in mir brennen in dir in der beschleunigung liegt unsere verderbnis die angst lebt außerhalb gewonnener erkenntniss…angst? was ist das? wovor und warum? der mensch ist gefangen erfahrung ohne erleben kriecht durch uns hindurch wie ein versteinerter lavastrom wäre ich im stande würde ich ich alle schwarzen zu weißen machen und es dabei belassen und dann alle weißen zu schwarzen …in der abstrakten weile tauche ich unter sonnenstrahl südwest in der hängematte wieder auf warum wollen sie zusehen wie unnütz vergeuden ist die zeit ist keinen taler wert nun sagen sie schon ich bin nicht so benebelt wie sie wollen auch dannn nicht wenn sie mich dafür bezahlen überschwänglicher regen schicksal in hände gefaltet auf dem zeitungspapier der fußabdruck des bankiers ein einfältiger mann das sagte ich ihm regen überall regen überall regen so hören sie doch der streichholz will nicht brennen wenn der nebel nicht wäre könnte ich greifen den widerhall …als ich am morgen auf die straße trat das schwalbennest an den gebeizten leisten spricht zu dem träumer  in mir ich verstehe nichts davon das durchsichtige licht ist ein stern im august sagte ein vater zu seinem sohn das fragment eines eindrucks hinterließ das beschmutzte bild ölgemälde an der getäfelten wand …ein concierge in einem grand hotel …liegt es an der adresse der brief an mich selbst den ein anderer schreibt …whiskey sour wird mit bourbon gemacht im boston sour kommt ein scotch single malt im krasnapolsky an der hotelbar silberspiegel für damen die man fürs lächeln bezahlt tropfende lippen si pulvis nullus spricht ovid der pianist ist aus gutem haus das erkennt man der geschäftsmann aus liverpool gibt einen aus dann sind wir freunde ich verstehe kein wort das gehört dazu wenn das blut kocht aber wir verstehen uns wir sind freunde er umarmt den tresen man ist nur einmal jung die frauen verstehen das einen hervorragenden bartender entdeckt man nie ohne grund dunkle wolken  bedecken die einöden  meines herzens wehe dem künstler der dies bemerkt ich besitze mehr blütenblätter als ich zählen kann so mir lieb und teuer unser wille ist geschickt in der tragödie die in uns von unsterblicher dauer wenn einer fortgeht weinen die bäume und verändern ihre farben wir sind verbündete von oktober bis februar danach wieder allein ich habe das kind vermisst von damals im jetzt manchmal wenn ich zugedeckt vom rausches des meeres unter den sternen lag schiffe segeln im sturm küsten stürzen in die blitze des leuchtturms ich sah dich undeutlich rauschen wie alles was ich schreiben kann zusammenbrechen außer sich bei gewitter im sommer weist du noch dein gesicht war das einer nachdenklichen sphinx in der dunkelheit hielt die weile was man denken konnte sie schlich über den flur als die anderen schliefen im treppenhaus geistervisite meine hand fing feuer und der mund war blutig vom beißen in der früh ganz früh  lief ich davon als sie endlich ganz in  schlaf gewickelt lief ich zur stadt hinaus und konnte atmen plötzlich rufe fingen mich ein als das moped an der landstraße hielt ich nickte dem mann zu als er den helm abnahm wir sahen uns an wie fremde die sich mochten er machte eine andeutung die ich nicht übersetzen konnte …ich wollte immer schon nach rom …landstraßen sind begegnungen aus staub und einfallslosigkeit das wasser ist die geburt der seele und das feuer leben wie der tod meine dankbarkeit richtet sich stets an das absurde welches ohnehin ein teil von beidem ist …

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