du willst kosten von dem was vernunft sei dann tu nichts schweig und schau dir dabei zu
der verängstigte kleine hund am gartenzaun der alte mann im handwerkerblaumann die gartenschere hält er wie einen degen es geht um mehr als die verteidigung der arbeit weiß die lächelnde frau mit dem kleinkind auf dem arm vorüber geht die schwermütige greisin mit den bleichen knopfaugen festhängend an ihrem rollgestell als wäre es aus liebe und zwischen ihnen und den tröstungen der grünen beete und betonierten auffahrten der wind meiner partikularität von welcher der wahnsinn der vorstand ist im abstrakten regenschauer hat er die vorherrschaft gegenüber einem allgemeinen …
ich laufe herum wie jemand der eine todesnachricht erhielt und daraufhin versucht sich vollkommen von sich zu entledigen aus der haut wie aus dem bus zu steigen bis er zwischen dem körper den wiesenblumen und der toleranz zu ihnen steht
der da ja der den hühnertanz vollzieht …ihn sperre man ein ins zuchthaus mit diesem wüstling der unterschicht
wenn man jemanden wegmachen will denkt man auf dem land vielleicht zuerst an die jauchegrube um jemanden darin zu ertränken oder zu versenken nicht nur sie hat sich historisch gesehen bewährt und zum quälen und foltern hervorragend geeignet wie aus zeiten des dreißigjährigen krieges bekannt der einfallsreichtum und die grausamkeit in der erzwingung von geständnissen und einsichten durch die hilfe schmerzen verursachender werkzeuge ist unbestritten und exemplarisch dokumentiert handelt es sich doch um ein vermächtnis der natur im widersacher den streitpunkt zu sehen und in der vernichtung seiner giftigen absichten die abschreckung in einem lustspiel zu begreifen
es ist das wesen der methodik wo immer sie anwendung findet ihren gegenstand zu verfeinern und dienlicher in der handhabung zu machen bei gleichzeitiger vereinfachung ihres gebrauchs
der baum mit starkem ast und ein strick der was tauge sagte der alte dies sei in seinen augen das vernünftigste um sich ehrenhaft zu verabschieden ein standard dem man aus liebe zu sich selbst aufrecht erhalten müsse zum anderen habe es tradition sicher es gab immer jemanden der aus der reihe tanze im wüten der affekte und übertreiben musste wie der junge vom werkzeugmacher der im schmerze des verlustes sich auf das fließband legte das für baumstämme gemacht im sägewerk unten an der blitzgetroffenen mühle man muss es hinnehmen gern gesehen ist es hier aber nicht…nachbarn sehen es ähnlich räumen dem projektil in den kopf allerdings ebensoviel ehrbarkeit und ansehen ein ich gab zu verstehen das mir auch nichts ansehnlicheres einfiele obwohl das projektil im kopf doch eine riesenschweinerei anrichte …dem selbstmörder könne es ohnehin egal sein …die einordnung und bewertung der selbsttötung subjektiver kriterien obliege dann ja ohnehin denen die sich der moral einer obduktion verschrieben haben aus physisch zusammenhängend ästhetischen gesichtspunkten heraus…unterliegt der ethischen haltung man komme nicht drumherum sagen sie …alles in allem sei der strick die feinere die saubere sache …schuljungenhaft sah er auf seine staubigen schuhe und scharte kleine erdhügel die mich an meine kindheit im sandkasten erinnerten …ja richtig schweinerei mit dem zerplatzten kopf …hatte alles gesehen war alles dabei … die schlacht um sein eigenes erbe endet mit der letzter regung im für sich geeigneten zeitpunkt …nach dem krieg mein urgroßvater schoss sich mit einer luger 7,65 mm parabellum in die schläfe er bekam das trommeln der artilleriegeschütze nicht anders aus dem kopf sie kamen häufig in der nacht während er schlief durchbrach er im granatenhagel feindliche stellungen …gräben schmatschend in schlamm und blut getunkt da wurde er jedesmal von einem bajonett regelrecht ausgehölt und zerfleischt das bajonett eines franzosen eines toten franzosen und dann wachte er grässlich schreiend auf durch seine augen brachte er die finsternis der träume mit in den tag hinein bis er irgendwann nicht mehr unterscheiden konnte …die lebenden konnten ihn in seinem schlaf nicht verletzen … nur die toten finden einen weg heraus aus den träumen sagte er manchmal …
bei plato wird gefragt: “wem ausgezeichnete denkkraft und einsicht in jegliche zeit und jegliches wesen zu gebote steht, glaubst du wohl, dass der das menschliche leben für etwas großes hält?” und darauf geantwortet: “unmöglich kann er’s.”…also wird ein solcher auch den tod nicht als etwas furchtbares ansehen. auch das in keiner weise …
ein ausspruch des antisthenes: “königlich ist es, wohlzutun und schmähungen über sich ergehen zu lassen.”
wir sind eine gesellschaft von hütchenspielern hochstaplern schacherern überziehungszinsen und stempelkissen
immer diese leute mit ihrem redezwang …kapitulieren oder fliehen …warum können nicht einfach mal alle die fresse halten und sei es nur für einen einzigen tag bereits damit wäre mehr erreicht als worte je könnten …man kann der überzeugung sein das je mehr sie reden desto ungesünder und unangenehmer wird es auf der welt oder es lassen … sie begreifen wohl nimmer das ihre rechthaberei und das verlangen danach zu nichts brauchbarem führt …
was ist ein wolf ohne rudel ? ein wolf ohne rudel ist ein wolf ohne rudel ein schaf ohne herde ist wie eine ameise ohne staat innerhalb kürzester zeit tot …
„Das „Welttheater“ ist das Ergebnis aus Gesprächen, Büchern und Gedanken über das Universum und uns. Ich habe ein neues Gottesverständnis gewonnen und versuche es zu erklären.“ R.Treder
deine schrift versucht auf dogmatisch und zugleich infantile art und weise die gottidee ebenso die entstehung der welt im sinne deines subjektiven ideals zu vermessen in einem realitätsfernen pragmatismus erlernter ansichten sind damit keinen metaphysischen prinzipien unterstellt erkennen somit nichts und behaupten alles was sich ihnen in den weg stellt deinem verständnis über gott welches du als neu bezeichnest vertrau mir es ist nicht neu dafür älter als du… es ist ein teppich den du knüpfst der sich von einem wiedergekäuten aspekt zu einem anderen hangelt ein löchriges muster wird ohne einer erkennbaren rationalistisch folgerichtigen struktur jeglicher begrifflicher präzisierung fern und damit logisch unhaltbar ein streuen von körnern die weder an noch zu ende gedacht sind sie treten lediglich auf und verblassen an ihrer eigenen scheinbarkeit …die metaphysik ist das prinzip vom sein welche die logik als lehre vom begriff beweist …die apperzeption zielt auf die konkrete definition also auf die erkenntnis ab welche die intuition als mittel vom übergang der synthesis in die analyse setzt …die welt in verbindung eines theaters zu sehen beweist sich naturgemäß weil offenkundig jegliche vereinbarung mit sich selbst annahme oder ablehnung dem gegenständlichen phänomen der darstellung unterliegt nur leider entfällt dir wie so vielen anderen auch deinen eigenen platz darin zu bemerken und gehaltvoll auszufüllen …deine ausführungen finden vollkommen ohne dich statt du wohnst nicht in der idee welche die natur sich von dir macht …
du hast begonnen dir ein nest zu bauen zur beruhigung dir eine atmosphäre zu gestalten in der man gehen kann um vor der müdigkeit nicht fliehen zu müssen …ich kann das verstehen wie kurz doch das leben nach all den jahren und jahrzehnten scheint wenn man jeden tag die gleiche anschauung zu bebildern sucht in welcher jeder augenblick jener sein kann indem abgerechnet wird irgendwann kommt er das ist gewiss häufig dann wenn man vergessen das man eines tages stirbt ein natürlicher mechanismus dieses dein manöver in den paradiesisches schein devinatorischer liebe die suche nach etwas was stärker und verbindlicher als die neuro-psychologische veranlagung die dich dorthin geführt hat wo du jetzt stehst ; ein vergesslicher austausch die zu behütende illusion welche dich vor einsamkeit und angst beschützen soll und der eigenen ich-pedanterie …
wo ist das heim deiner fundamentlosen krümel die du dein denken nennst von wo stammen sie her man könnte lächeln oder lassen das es könnte
ich stecke mit meinem kopf in den wolken fest ein bild mit symbolcharakter die unterscheidung zwischen träumer und macher liegt am horizont und nebenbei bemerkt ist niemand in der lage zu verhindern das der widerspruch alles verschlingt auch sich selbst was zu einer scheinbaren abwesenheit von allem führt …ins nichts …welche man realität nennt ich mische mich nur in angelegenheiten die mich etwas angehen …in szene setze ich mich nicht bühnen sind eher für leute die etwas von sich halten ich halte nichts von mir noch von irgendwem anders somit bin ich haltlos und stehe zur freien verfügung von dem was mich leitet …
die einzige arbeit die zählt und keinen aufschub duldet ist die geistig objektiv synthetische arbeit nicht die subjektiv intellektuelle welche sich in entgegengesetzte richtung bewegt in ein sichtbares dickicht hinein urwaldvegetationen aus verständigungsproblemen und anmerkungen die sie dorthin begleiten ein andauerndes sich wiederfinden auf dem flohmarkt der perspektiven wird jeder irgendwann
fündig man muss nur genau draufschauen mit der vorliebe für cliches und interpretationen in labyrinthen aus komplexität und der wunsch dabei jener geheimen treppe in den tempel des ewigen lebens zu begegnen bleibt doch wahrscheinlich die ebenso unfruchtbare schwester der hoffnung welche man glauben nennt …der trunk kosmischer energien das erwachen in einer abstrakten landschaft ohne umrisse oder erkennung von vertrautem stattdessen formlose übergriffigkeiten stehen außerhalb der errungenschaft methodologischen schlafwandels in einen autistischen verfolgungswahn
wie meinen pardon monsieur an meiner arbeit gibt es nichts zu feedbacken weil sie sich nicht selbst gefährdet da sie in einem direkten verhältnis zu sich selbst steht
die wissenschaft begeht ihren eigenen suizid sollte es wahrheit sein aber da diese außerhalb der verhältnissmäßigkeiten steht können wir uns getrost den tatsachen zuwenden das es so ist und belassen es bei einer reduzierung auf schlichte reflexive reaktionen eines handelns das einem hysterischen kurzschluss ähnelt
nach wie vor enthalte ich mich einer aussage zu einer entstehung oder eines endes von dem was war und was kommt verstehe ich nichts sollen sich andere blamieren das was ist steht zwischen diesen beiden balustraden aus wolken und winden und manchmal ganz nah in einer feder die ich in der hand halte
vermutlich gewinnt immer der der die huren und ihre kinder auf seiner seite hat …trotzige speckige welt du edelmut der goldgräberei du widerst mich an darum liebe ich dich
jetzt noch etwas über die sonne lästern weil sie nicht da ist und wenn sie da ist über den regen lästern weil man das wetter als bloße berechnung einer natur versteht die man nicht versteht
wenn irren menschlich ist was ist dann nicht irren ?
erst gegen abend eine verbindung mit einem anderen menschen über das telefon ein anruf…ich kam mit 5 worten aus … hallo ursula ….okay…bis morgen …es gibt tage da ist selbst das zu viel …

