im Untergrund-le dernier bohème

by Maik Gustavus 13. April 2026 0 comment

vielleicht ist es eine ganz spezielle gattung von denkern und künstlern welche es unbestritten intuitiv als notwendig erachten kontakte ins milieu zu pflegen idealiter eine zeitweiligkeit ein teil davon gewesen sein es spricht für ein temperamentvolles wesen respektive für ein leidenschaftliches und damit für einen außergewöhnlichen charakter in der daraus entstehend geistigen arbeit welche eine metaphysische beschaffenheit darstellt. diese natur einer beschaffenheit existiert in jedem anderen menschen ebenso jedoch bleibt sie bei vielen ein leben lang unentdeckt …ein indiz für einen starken charakter diese leidenschaften zu entschlüsseln, ihnen vertraut zu sein als das was in einem ist sinnliche gewissheiten in ihnen findet er prinzipien und seine treue ihnen gegeüber des ehrenmannes wie ein nicolas chamfort beispielsweise indem er ihnen durch wechselnde umwelten in diesem oder jenen temperament direkt begegnet und ihren nuancen innerhalb dieser kraft welche das temperament für sich entwickelt …. so man es erfährt in unmittelbarkeit nicht als vorstellung dessen (wie in der passivität) gewinnt man eine landschaft welche der künstler mit den ihm zur verfügung stehenden mitteln fähig zu konstruieren …leidenschaften sind keine theorien welche durch ständiges wiederholen zu einer gewohnheit werden durch passive gedankenassoziationen aus denen das tätige handeln folgt wie beispielsweise das sprechen selbst in der direkten erfahrung dagegen ist es ein praktisches somit gefühltes wirken eines erlebens aus einer augenscheinlichen direkt vorhandenen umwelt …der passive mensch weicht aus seine bewegungen sind die eines anderen oder interessen gemeinsame bestrebungen als mittel einer zweckorganisatorischen aufgabe die ihn eher zum haben führt nicht zum sein …

der poet der seiner arbeit wegen dichtet und kreativ tätig sein muss tut dies weil er kann was er muss tut dies für sich selbst verantwortungsbewusst und uneigennützig denn seine hingabe widmet er vollkommen dem prozess unterlegen den formen und umwandlungen welche unmittelbar aus sich selbst entstehen somit folgt er keinem nutzen aus einer erwartung an das was er treibt der nutzen entsteht aus der anziehung der annäherung dem kennenlernen …er zieht die unterwelt an wie die unterwelt ihn anzieht…warum? weil er stets seine eigene mit sich herumträgt und sie durchschreitet ein leben am eigenen abgrund und am abgrund der anderen welcher er dadurch selbst ist …diese entsprechung gibt sich als fatalistin zu erkennen in nächten und tagen zu welchen ihn seine arbeit in einsamkeit zwingt, ein gegenseitiges eintauchen und versuchen von etwas unbehandeltem rohem ohne filter und gehstützen ein ekstatischer gehorsam dem verlangen einer unbekannten empfindung
die gewalt der umwelt (zur gewalt wird jedes unbekannte phänomen das er uneingeschränkt auf sich einwirken lässt) ist lediglich der eindruck den sie in ihm hinterlässt und auf welcher art und weise er ihn an sie zurückgibt er begreift sich als etwas außerhalb dieser umwelten wird zu dem was zwischen ihnen steht ein nichtstofflicher fluss der durchdringt und verlässt er wird das zu untersuchende bindeglied zwischen zwei gewalten ein koordinierter schöpfergeist der benutzt und sich benutzen lässt sich unterwirft um selbst antrieb dessen er sich unterwirft zu sein

der regen ein melodisches gedicht unleserliche betrachtung einer verzögerung und abfolge nicht linearer strukturen weder in seiner sichtbaren charakteristik noch in seiner wesentlichen fühlbarkeit ein organisches gewebe welches sich sehr deutlich in jener seiner wandelbaren struktur unterscheidet je nach dichte und fülle dieses gewebes aus feinen oder deutlichen stofflichen gebilden, die vorgehensweise ihrer halbtransparenten temperatur in den bewegungen ebenso der umwelt auf welche dieses gewebe trifft ist für den beobachtenden teilnehmer ein spannungsfeld welches für ihn nicht einschätzbar da die umwelt empfindsamer notation je nach konstitution und augenblicklichem temperament in differenten auslegungen darauf reagiert sodass durch ein aufeinandertreffen eine fruchtbare versinnlichte landschaft zum leben erwacht in einer tastbar zugänglichen rhytmik welche a initiato nicht einsehbar noch vorstellbar eher aus ihr selbst eine realistische idee entstehen lässt und dem gedanken das gefühl anhängt gespeist aus klang berührung und akzeptanz dessen man gewahr ohne darin zu handeln …daraus in übereinstimmung erhält sie einen weiterführenden folgerichtigen sinfonischen trieb eines eigenlebens in der es weder klagen noch schatten gibt stattdessen sanfte geräusche einer übersinnlichen vergnügung anblick einer erlösung und der befreiende schlag eines schwertes geführt durch die ewige hand flackernden donners …

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