am Nachmittag

by Maik Gustavus 7. März 2026 0 comment

der morgen war das verratene vertrauen und seiner schönheit aus erinnerung die verwundung eines augenblicks der aus den nebeln steigt von den straßen auf mich zeigte, man erkennt sich im stillstand der zeit verschachtelter leichtsinn auf den ozean aus wolken und winden wie lebhaft die stille sein kann

auf der bank liegt ein stück glänzendes papier herausgerissen aus dem körper eines magazins sonst nichts, hier unter der kastanie ist ein schöner platz hier begegnet man dem ort in seinem duft aus holz getriebeöl und brennenden kohlen schornsteine atmen ein und aus auch sie geben lebenszeichen menschen bewegen einen verlangsamten rhythmus wenn sie tätig sind bewegt sie ihr ehrgeiz

eine aus der zeitgefallene sprache

die konversation mit mir selbst , fühlst du noch? ja ich fühle, jede frage schließt sich selbst auf, ein nachthimmel aus feuerwerk und ausdehnung melancholischer gesinnung

man begegnet sich im wort das vorübergeht ein zuspruch der sich im alltäglichen versteckt wie jede wichtigkeit ein tropfendes warten ist eine schlafende uhr..

„Man glaubt gar nicht wie geistreich man sein muss um niemals lächerlich zu werden.“ Nicolas Chamfort (le roi de l’aphorisme)

wenn man mich nötigen würde den körper wechseln zu müssen in den eines instrumentes, dann wäre ich konkubine von louis sclavis also eine bassklarinette …

einen ausgeglichen

regulierten wahnsinn sollte man beginnend in der jugend notwendig kultivieren, damit man nicht gefressen wird …

von der tugend verlange ich sie selbst so sie in mir freiheit ihrer tugend sieht …

man bringt mir den glauben wie ein verschnürtes paket auf einem befremdlichen tablett. ich soll es annehmen, aber nicht öffnen.

man bringt mir die wissenschaft wie ein messer auf einem teller, um das siegel eines buches zu durchtrennen, dessen seiten unbeschrieben sind …

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