serenade // il vecchio castello

by Maik Gustavus 4. März 2026 0 comment

ein holographisches abbild meines irrlichts das ich wie kleingeld auf den tresen knallte in der taverne unter sternenklaren umrissen ewiger jahrhunderte die intuition forderte mir alles ab skalpierte die abenddämmerung erweckte die klänge in gebärdensprache zerzauster lebenswälder rauschen aus dem unterholz pro cura einer eiseskälte gitter in händen verschwommene linien aus weihwasser und dem zerstochenen gebet darin

sonnig und verlassen ziehen die morgen
dahin auf den schultern des rauhreifen windes eine begegnung ist die erlösung ungewissen wartens auf den hafen den man sehnt nicht kommen wird solange man ihn sehnt …

das universum lächelt riesig groß im kleinen heiser in der stimme eines müden wesens keine ufer kennt das gras niederdrückt welches darüber wächst gedeiht geruch von erde haftet an den händen lebhaft und stumm die stimme von früher kraftlose glieder zur wärme gestreckt bis man den schatten fühlt der einen umhüllt das dunkel das man ist

die mondin hat sich sehr stark verändert in den letzten monaten flüsterm die augen die mich betrachten aus dem untergrund eine oberfläche aus wellen und himmel unter jener die blumen so frisch und standhaft im auf und nieder ihres schlafs gefallen wohl darin sie finden

später senkte sich das licht der zeit in obskurität jugendlicher bewegungen eines plätschernden traums aus dem schimmer eines alten schloßes aus umgebung das es ist und nah bei mir das es aus venen kostet

über mir die entdeckung der nacht das glühen eines weiblichen körpers lichter und töne ziehen vorüber ein rausch unteilbarer besinnlichkeit entflohen verwaist ein zweigeteiltes lächeln ohne mund ohne andeutung dessen ich gewahr

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