3h du matin fête du neuf
ich bin erschöpft, abstrakt bukolischer wirbel feuert vergiftete pfeile in meinen whiskey sour picknicken im zuckenden hauch des windes der ein eskapistischer pinsel ist der abend fällt beim würfeln wie rimbaud in das trunkene schiff morgen ist wieder eine andere unruhe die sich mit uns beschäftigt wissen will, und das temperament unter der pergola streut hungrige schatten die nach olivenöl und weissbrot schmecken lass mich deine schusssichere seifenblase sein aber alles zu seiner zeit das tal der bäume stürzt in den wandelnden fluss panta rhei ouden menei vernehme ich heraklit da im zwiegespräch mit pans flöte wir vergessen zu schnell sagt er athene und der hund sind tot
bei jeder geschichte hätte thomas bernhard den karabiner entsichert und geschossen warum belügst du dich ständig selbst wenn du mit mir redest ich habe die regeln nicht gemacht aber deinen kleinen schwarzen spiegel gefunden nicht in den urteilen inquisitorischer schärfe aber im zoomfokus der stofflichkeit , lass uns lithium spalten wie die autobatterien sunt lumina wir müssen nichts beweisen was auch der bernstein nicht kennt traurig zu sehen wie der wahnsinn das wehleid ignoriert wir ziehen die interexistenz der koexistenz dennoch vor vergiss nicht heute abend die tanzveranstaltung im purgatorium ja unbedingt aber nicht ohne meinen logopädischen lotusblüteneffekt
womöglich spricht immer ein mensch davon mensch zu sein während er isst oder trinkt …

