in der Früh

by Maik Gustavus 10. März 2026 0 comment

in der früh wurde er wach , das haus lag dem anschein nach im schlummer friedlich in der meeresbrise seiner gedanken , der morgen zählte noch nicht ,war nicht da , schlief noch in den stuben unter den dächern auf denen die wolken ruhten wie ein unentdecktes verbrechen …
draußen war es kühl irgendwie traurig das dunkel ein blick in die augen eines blinden schmerzerfüllt das fenster als er es öffnete , irgendwo hinter der dunkelheit begann es zu rauschen in stille das leben brennt in seinem leben , das er hinter sich herzog wie einen karren voll lumpen bitter und müßig ging er den schritten nach denen er folgte wie es die geburt verordnete von der er nichts wusste doch loderte etwas in das er versunken das sich von ihm nährte als wäre er der überbringer einer anderen jahreszeit

er ging die treppen hinunter träumte seinen traum von etwas das er nicht dachte den er wie glas behandelte ehe er zerbrach mit dem licht das kam und den morgen auslöschte ihn auslöschte das was ihn festhielt war fort er betrat das was er festhielt etwas das fremd wie alles was nicht nach nacht und frühe schmeckte war nur hintergrund seiner landschaft der empfindungen , das er allein ist ebenso scheinbar wie jene die gemeinsam sind , manchmal bemerkte er sich im weinbrand den er trank im lächeln einer nach zärtlichkeit duftenden frau im blick eines passanten im flug eines nachtaktiven vogels alles ein leben und sterben, in jeder sekunde die er atmete so verbrachte er die zeit und die zeit ihn es passiert stets soviel im selben augenblick sogar wenn niemand daran denkt das etwas geschieht …jetzt sieht er die welt mit den augen wie sie sich kleidet farbenfroh und gütig in den händen der obsthändler auf dem marktplatz, stimmen weckten die strahlen der sonne, kräftig energisch die dunkelheit im rückzug das licht umarmt alles was sein
irgendwo jammert jemand ein anderer wimmert versteckt die welt vor sich jemand lacht ohne zu wissen wie es weitergeht ein anderer fällt in die tiefe jemand erschreckt darüber und fühlt wie das herz pocht und stöhnt bis in den kopf so laut und groß wird er klein unter den schlägen des todes den er nun fürchtet auch er wird umarmt der tod unbemerkt vom licht auch er kann sterben vielleicht denkt der mann der allein und durstig nach luft über die straßen taumelt schöpft trost aus den gedanken schmeckt das salz der wellen verbrennt unter der sonne in der glut seiner asche legt er sich an den strand der straßen wie an den körper der mutter …

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