auf allen gebieten ist der wahrhaft starke mensch derjenige der einsieht daß einem nichts geschenkt ist daß alles gemacht daß alles erarbeitet werden muß; und der sich langweilt wenn er keine widerstände spürt …der sie sich selber schafft…
bei ihm ist die modalität ein intuitiv reflektierter entschluß …
es heißt : der weder mutter noch vater kennt den erziehen tag und nacht
ich stehe irgendwo daneben am rand dieser verschlingenden schlucht aus geburt und tod dort befand ich mich bereits mein ganzes leben auch als ich mich mittendrin wähnte war ich das bildnis eines diskriminierenten zusammenhangs auf alles mit dem ich nichts zu tun hatte …das beobachten als absolute grundlage eines zutiefst existierenden …ein scharlatan der geselligkeit ein heuchler konformistischer scheingebete …war ein direkter weg vorbei an zugehörigkeit und hingabe des weltlichen …ein athlet des gleichgewichts und loslassens hinein in den zauber windgetränkter prinzipien …in etwas das fühlbar nicht sichtbar also in dieser welt nichts taugt kein trost kein wärmespendender geysir der fruchtet und belebt durch das was nicht anziehend immer nur schein vorübergehend war und in der schwermut auf grund gelaufen ist etwas das vernebelt unkenntlich wie eine zeichnung glühender gewitterwallungen…zugefallene augen … gesetz singulärer gemeinschaft erforschung der tränen und ihrer kristallklaren nähe gleichgültiger aufschrei des symbolischen lebens von freude und leid betrachten aus festung der metaphysischen tatbestände philosophischer ironie la dolce vita der übertreibungen ist immer auch ein müßiggang durch die landschaft der irrtümer epigonenhafter torheiten und sterilität…
nächtliche entwurzelung camera obskura brillengläser die einen weg erhellen der halb komatös halb exaltiert lässig schlendert in extremen heimat und verbundenheit beweist… dadurch melodischer bezug der daseinsspur einer gelebten resonanz …modell eines testgeräusches vorbei an visuellen ausdrucksweisen keine licht und schattenwirkung sanftmütiges gebilde anormaler ursprung harmonische entwicklung andauernde schmerzen die affirmation der lebendigkeit verzehrender innerer brand energetischer anschauungen verweilen in delirien und traumzuständen adorierende bedingungen empfindsamer berauschung von bildern ohne zuordnung sekunden minuten stunden ohne wert die in bruchstücken vergehen jedes ein fragment eine sondersprache aus körnigen skizzen sollte ich dies in worte fassen dann durch jene unbestimmte mittel die auf das bloße atmen zurückfallen …liegend im zentrum der akkorde poesie tragik empfindung als symmetrische entsprechung autark wirkender eigenschaften mannigfaltige haltungen psychologische verbrennungen unnütze verfahrensweisen kompositionen einer notwendigkeit …
das bewundern ist das zerfleischen des erstaunlichen es zehrt sich aus der entzückung welche in der möglichkeit des unmöglichen liegt
eine klinge sein die das kunstwerk in streifen schneidet und es dann neu zusammensetzt
die trägödie ist die verzauberung der komödie zu einer fremdartigen dichtung
subtilität einer persönlichkeit ein stilwidriges atelier die andeutung der konsonanz der festigkeit der manifestation der bedürfnisse der bedürftigkeit
ich habe verstanden das ich bin und das ich nicht bin und das ich nicht mehr bin als ich kann und nicht weniger als ich muss … das universum ist kein ort es ist ein zustand der durch widersprüche existiert so wie der weg in die tiefe auch der in die höhe ist …ich habe erkannt das der lebende der tote ist und der wache der schlafende ich bin die grenze zwischen dem licht und dem dunkel ein strich eine markierung unsäglicher einzelheiten die bloße reaktion nicht das mittel begeisterter auflösung …ich bin ein keim der gegenwart etwas das sich nicht deklinieren lässt keine ornamente einer grammatik …zukunft und vergangenheit …verabsolutierung des zerfalls einer exegese elementarer verrottung keine hoffnung statistischer laster keine tautologie von hindernissen kein satzbau und gliederung apodiktischen widerspruchs eher eine arznei gegen das blanke entsetzen eines entschuldigten daseins kein ideal eines träumerischen lebensabends kein philosoph verwundeter zerstreuungen kein kommata theoretischer einfältigkeit ich bin das bewusstsein des nichts im erschaffen der erlebten verewigung durch erkennen angesichts des leeren raumes nicht derjenige der aus überdruss zur person mutierte eigener fiktiver verkörperung des seins außerhalb von gewissen und abstraktion desselben …ich bin die erfahrung von jedermann als verflüchtigung unwiderruflicher einsamkeitsbeziehung in mir selbst …eine sensuale freiheit durchlebter erziehung melancholischer unherrirrung kultivierter schöpferischer tätigkeiten … ein sturz in die dinge und phänomene der unermesslichkeit ein kunstgriff in das mysterium der paradoxien von verwesung und erschaffung eines ausgangspunktes der keinen ausgangspunkt besitzt der vermittler zwischen gefühl und anonymität zwischen glückseligkeit und verzicht zwischen erklärung und schweigen zwischen verlangen
und täuschung zwischen immanenz und finsternis …
die romantik erwacht aus den trümmern der erschöpfung die melancholie ist der dunst der poesie präfigurierten zerfalls ist das abschöpfen der früchte welche die synthetischen irrfahrten hinterlassen ekstatischer erregungen elysischer neugier abtragen von stofflichen schichten im bergbau seelischer anomalie …kriegerischer geist raubzug in die tiefe der ideen aus duft des tauwassers und den tönen aus nebligen leuchttürmen geschleudert inmitten von sternenwüsten sichtbare umwandlung menschlicher natur das tiefste feuer in beziehung stehender essenzen besiegeln die offenbarung religiöser schrecken doch all das ist nichts im vergleich zu der geröteten stelle umspielt von himmel und haaren deines gesichts im schnee …

