il pastore romano non vuole pecora senza lana

by Maik Gustavus 2. Juli 2026 0 comment

er trat als apostel in den vordergrund sein profit war der anstand als er sagte: nun lasst uns gemeinsam schlemmen die sau auf dem teller ist tot die sau die auf dem stuhl neben mir sitzt lebt guten appetit …als einziger verdarb sich der orator den magen …den römern hätte das vielleicht als augurium gegolten um wieder mehr auf die vögel zu achten…

ein schiff im nebel läuft auf grund sous les lauriers das alte klavier wie ein schlafendes echo im postsack wildwütige tauben konzert der oboen betrachten von dingen die aus tönen gemacht warum kann man nicht sprechen was man fühlt …

ich bin fremd fremd in dieser welt bin zu nah dieser welt bin vielleicht die halluzination die ich davon bastle insofern sind alle davon betroffen …

unterwegs sein lohnt sich nur wenn man keinen balast mitschleppt angelegenheiten sind immer ernst wenn man sie unter dem meeresspiegel sucht epigonen des schicksals im tagebau wir ist das leben kiesel oder sand …

leben muss gegenstand des gedankens sein das ihn stirbt orgie am nullpunkt des seins …der leere raum hält gott gefangen lass das licht von bergklippen trinken brennen in mir brennen in dir in der beschleunigung liegt unsere verderbnis die angst lebt außerhalb gewonnener erkenntniss…

angst? was ist das? wovor und warum? der mensch ist gefangen erfahrung ohne erleben kriecht durch uns hindurch wie ein versteinerter lavastrom wäre ich im stande würde ich alle schwarzen zu weißen machen und es dabei belassen und dann alle weißen zu schwarzen …

in der abstrakten weile tauche ich unter sonnenstrahl südwest in der hängematte wieder auf warum wollen sie zusehen wie unnütz vergeuden ist die zeit ist keinen taler wert nun sagen sie schon ich bin nicht so benebelt wie sie wollen auch dannn nicht wenn sie mich dafür bezahlen 

überschwänglicher regen schicksal in hände gefaltet auf dem zeitungspapier der fußabdruck des bankiers ein einfältiger mann das sagte ich ihm regen überall überall regen regen so hören sie doch das streichholz will nicht brennen wenn der nebel im regen nicht wäre könnte ich konservieren den widerhall ihrer stimme…

als ich am morgen auf die straße trat wimmert der tag wie eine trockene kehle jeder wusste es es ist heiß vogelkörner und kaugummipapier unberührt neben der bushaltestelle schattig das schwalbennest an den gebeizten leisten spricht zu dem träumer in mir ich verstehe nicht das ich wüsste es ist heiß jeder berichtet darüber … das durchsichtige licht ist ein stern im august sagt ein vater zu seinem sohn das fragment eines eindrucks hinterließ das beschmutzte bild ölgemälde an der getäfelten wand …ein concierge im lift eines grand hotels …

liegt es an der adresse die nicht zu finden ist der brief an mich selbst den ein anderer schreibt …

whiskey sour wird mit bourbon gemacht boston sour mit scotch single malt im krasnapolsky an der hotelbar silberspiegel für die damen jene die man fürs lächeln bezahlt tropfende lippen et si nullus erit pulvis, tamen excute nullum spricht ovid …

der pianist ist aus gutem haus das erkennt man der geschäftsmann aus liverpool gibt einen aus dann sind wir freunde ich verstehe kein wort von dem was er nuschelt das gehört dazu wenn der alkohol das blut flambiert aber wir verstehen uns wir sind freunde er umarmt den tresen man ist nur einmal jung die frauen verstehen das …

einen hervorragenden bartender entdeckt man nie ohne grund dunkle wolken  bedecken die einöden  meines herzens wehe dem künstler der dies bemerkt ich besitze mehr blütenblätter als ich zu zählen im stande

sei mir lieb und teuer ophelia unser wille ist geschickt in der tragödie die in uns von unsterblicher dauer wenn einer fortgeht weinen die bäume und verändern ihre farben wir sind verbündete von oktober bis februar danach wieder allein 

ich habe das kind vermisst von damals manchmal wenn ich zugedeckt vom rausches des meeres unter den sternen lag schiffe segeln entlang brüchigen sturmküsten stürzen in die blitze des leuchtturms ich sah dich undeutlich verraucht wie alles was ich schreiben kann zusammenbrechen außer sich bei gewitterfronten im sommer weist du noch dein gesicht war das einer nachdenklichen sphinx das gute und schöne nektar der unendlichkeit …

ratio luna speculum non est imago …

tu was du willst soll sein das ganze des gesetzes schreibt crowley der von hübschen mädchen und symbolen besessene

in der dunkelheit hält es sich einfacher aus mit dem was man denken kann …sie schlich über den flur als die anderen schliefen im treppenhaus geistervisite meine hand fing feuer als das petroleum verschüttet wurde und der mund war blutig vom material aus den träumen in der früh ganz früh lief ich davon als sie endlich mumifiziert in schlaf gewickelt zur inspirationsquelle wurde lief ich zur stadt hinaus und konnte atmen wie irgendein expressionistischer maler plötzlich rufe wie begnadigungen aus chaos und tränengas schlugen nach mir als das motorad an der landstraße hielt hörte es auf ich nickte dem mann zu als er den helm abnahm wir sahen uns an wie fremde die sich mochten er machte eine andeutung die ich nicht übersetzen konnte …

ich wollte immer schon nach rom …

gajus julius césar wollte immer der erste sein …

landstraßen sind begegnungen aus staub und endlosigkeit wie wasser die geburt der seele ist und das feuer findet leben wie den tod mein friedhof bin ich selbst wer wollte das je bezweifeln? ohne einschluss des irrtums flieht man keinen schritt weiter ..dankbar sein genau dafür meine dankbarkeit richtet sich stets an das absurde welches ohnehin ein teil von allem ist …

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