zeroalphazero

by Maik Gustavus 11. April 2026 0 comment

das leben ist eine einzige anstrengung überwindung einer täuschung von einem gedanken zum anderen geste des lebens nach dem ersten augenaufschlag sobald sie beginnt ein wolkenverhangener himmel in einer unpersönlichen aura es ist uninteressant wo man die augen öffnet die überwindung trifft jeden man schreitet durch beisammensein auf den straßen zugehörigkeit und ablehnung vergessene halbtöne unfertige kadenzen resignation und verlangen dizzonanzen schwankende akkorde aus stimmen und alltag eine zuckende leere aus luft und bindungen die darin vergehen und wiederkommen irgendwann wenn ich in mir versinke so wie augenblicklich liegend auf dem bett blick an die dunkle decke schwarz und finster wie das universum selbst …dieser moment ist so unsagbar tief in mich gefallen das ich kaum worte finde die sich ihm zu nähern fähig ich bin die schwäche meines körpers und die kraft welche sie auf ihn ausübt ich bin aller gedanken so unendlich weit entfernt keine erinnerung keine schmerzen keine toten keine kindheit keine vergangenheit kein physischer ekel kein mystizismus kontemplatives träumen von exil und verbannung  welche ich mir geschaffen ebenso belanglos wie der tod der im außen lebt und vom innen spricht von geburt an reisst er seine arme auf ausdruckslos und absolut als einheit so steht er da in seiner gestaltlosen gestalt unbändig und mild wie der wind des spätsommers ich beobachte umfänglich geschlossen aus einem winzigen guckloch heraus meines innenlebens ich erwecke die gleichgültigkeit in mir als das täglich brot meines gewissens erfahre die beobachtung als ein intimes geheimnis das die welt mir zutraut  zu entdecken ich fähig sei wohin ich gehe weiß ich nicht ich gehe in und aus ereignislosen jahreszeiten  ich stimme nichts zu und lehne nichts ab alles ist erklärbar darin wenn man nur keinen glauben hat …in nichts eine notwendigkeit zu sehen ist der moment der wahrheit der moment einer göttlichen annehmlichkeit die als andeutung von etwas überdauert sie die undeutlichkeit ist verlorene sehnsucht eine kindliche kritzelei in einer sprache aus schwingung und gnade einer empfindung ohne namen ohne glanz ohne applaus ohne ein merkmal …ich halte mich aus und werde getragen dabei in einer gesellschaftlichen rolle am rande der gesellschaft dessen einziges anrecht sie selbst darstellt  …wenn ich mir was wünschen dürfte …etwas wünschen können … mich leitet das bewusstsein über das bewusstsein ihres unbewusstseins … ist es ewig bin ich alles ist es nicht ewig bin ich nichts jener unergründlichkeit im grunde jedes dinges und phänomens in scheinbarer abwesenheit davon gehe ich aus das sie genau dort anwesend ist in der existenz meiner selbst …

draußen ist es nacht geworden die nacht ein besetztes haus aus unruhiger verschlossenheit wie die nacht selbst stehe ich in mir als eine unkenntliche form dem nicht wollen gegenüber außer dem bild an dem sie und ich vorübergehen manchmal ist es ein winziger dämmer einer eitelkeit aus zugehörigkeit die an nichts gerichtet ist die nur dann eine verwirrung ist wenn ich versuche ihr meinen eindruck in worte zurückzugeben ohne diesen bleibt der reiz ein lufthauch was ebenfalls eine aufzeichnung von etwas bedeutet solange man sich darin nicht erkennt und sie als bloße geselligkeit gewisser stunden einer unübersichtlichen dauer akzeptiert darin sehe ich mich im nicht tätigen im nichtstun einer entwertung von allem …

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