calypso

by Maik Gustavus 18. September 2025 1 comment

heute mittag als ich noch in gesellschaft war hatte ich meine augen geschlossen ein federnest aus klang und berührung, die stimmgabel grundiert das geliehene lächeln einer schwärmerei ohne das es mir in den sinn kam lief ich über den warmen teppich des windes,

nun rühre ich den meeresschaum in ein gefühl und lege ihn zurück in deine augen

der sand reibt eine muschel zum horizont und was man sonst so macht, wetteifern der musen, pinienströme in padua, brise im bündel aus jasmin und rosmarin, schicksalsfäden verknüpfen unsterbliche spinnereien der nymphen und liebenden, violinstreichende verwehung über die jungfrauen raffaels, man kann sich verlaufen in allem was man den stunden schenkt…

la nascita verlangt einen altar im hain der eukalyptusbäume, dort findet die straße ihr ende im gewitter meiner trostlosigkeit, poetische almosen schenken ein zuhause gleich wie zerbrechlich der augenblick schaukelt

allmacht della vita am anfang war das wort das niemand spricht bis ende im beginn erleuchet der stift bewegt als wisse er die form, die schrift kennt die form

solange der tanz im nebel dauert erkenne ich transfigurierte tränen in der liederlich gekehrten abstellkammer eines herzens

der abend entstammt aus einer anderen welt durchwühlt die dunkelheit

der traum goldener spindeln des großen wagens, ich sehe den gedanken nicht mehr, etwas stürzt vom himmel , in die unterhaltung rauschender planetenbahnen, flüstern aus geäst der sterne ein kleiner gruß den ich in umdrehung des wassers lege ich sterbe wenn mich die mondin küsst flimmern in der hitze blauer nächte manchmal fehlt mir die nähe zu mir selbst

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1 comment

Sigrid Schrörs 30. September 2025 at 10:05

👏🏼👌🏼❤

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