wenn man es geschafft hat am ende der nacht die augen zu öffnen ist das weder gut noch schlecht, nicht heroisch, doch aber religiös, , beruhigend die gewohnheit beunruhigend das grauen darin, die wege inmitten der vertrauten wände eine verwüstete selbstverständlichkeit das grinsen einer schikane eines vermenschlichten gottes schreiende aufgaben, kopf getaucht in batteriesäure, fensterblick, perversion der freiheit in vollgepissten hinterhöfen der nebenstraßen, geschwängert der weihrauch, sektkorken knallen im kerzenbrennen der novizenweihe, nadelstich in rote tinte wenn das herz im blutrausch schwelgt, der analoge mensch, im augenblick der entscheidung begeht man fahnenflucht vorher tür hinter sich schließen, das versprechen zählt rückwärts, man verlässt das objekt wie ko-tropfen, nicht ohne hoffnung der heimkehr ins unbebaute land der sitten, zumindest in den gedanken wehende fahnen, ode an die heiterkeit, draußen dann bissiger lärm der gerüstbauer, der dreibeinige hund, der nachbar, der beutel der notdurft, unangenehm wie das erwachen, alte und neue karroserien trompeten im fettigen dunst der sonnenstrahlen, wankende passanten, viel zu morgen der morgen an schwermütiger architektur der gesichter, taubstummer taumel in der warteschlange vor der bäckerei, ersticken im überdruss bis der kaffee kommt, in gedanklichen notizzetteln blättern zeugnisse des narren der man war und nie wieder sein kann, wenn es überhaupt irgendetwas gibt dessen man sich bedauern könnte dann wohl das … zurück im wintergartenschlaf zugedeckt inmitten der poetischen weile gibt es naschereien für den frevel, wenn man es versteht ihr zu begegnen hinein in die risse der bedeutungslosigkeit in das gewand der phänomene flattern, das knistern des regens atmen, es sind die momente der schwäche welche dir zeigen wo dein platze ist. der gedanke ist ein trost sofern er die koffer packt …
die hand zeichnet was das gefühl zu tragen fähig wenn es sich überhaupt einfangen lässt im nervösen zucken der hummel dem futuristischen ticken der uhr , flackernde augenlider und portale im sinken und öffnen die pitoreske theatralik zwischen abenddämmerung und morgenröte in den farben wohnt die melodie in gestaltung jener muse ohne nutzen, auf den klippen der ästhetik beschenkt man sich des glückes tieferer erholung, uferlose betrachtungen im rausch der sensibilität, feuerschein am abgrund der unzulässigkeiten, blicken durch das licht der blumen und ihrer auffassung, vordringen in die allgegenwärtigkeit die undenkbare empfindung des ewiglichen , wer das unbekannte in der ferne sucht wird ihm nie begegnen wer es in sich selbst sucht geht die pfade eines forschers, durch nieselregen, parks seiner kindheit, schneeverwehungen und sonnenuntergänge durch weinen und lachen sprechend durch unaussprechliches durch neugier und güte durch ehrfurcht und gleichgültigkeit, niederlegung und aufnahme, durch komplexität und abstraktion alles erstarrt zu einem provisorium wie im krämerladen der adoleszenz die man nie hatte nur im traum überwindet man den erschöpfungszustand den das erlesene fordert nimmt diesen einzigartigen zustand der lust an etwas sensationellem mit in die alltägliche qual gewitterschwerer moral durch milde und sympathie in schönheit dem momente gegenüber und der halt den man sehnt taucht plötzlich auf wie das merkmal einer übernatürlichkeit in seiner eigenen nähe stehend im sonnigen geschmack erfüllter zeitweiligkeiten die so sanftmütig das bewusstsein liebkosen in meeresgrüner landschaft die in der fremde das vertraute mutig stimmt
was mürrisch und missmutig begann wird die begehung jener heiligen pyramide ohne überzeugungen , historien und ohne ereignisse , wird die initiative verjüngung durch die bewegung seiner selbst in sich selbst
wenn das staunende vor die schranken der entdeckung tritt ist das bewusstsein die überbringerin der trophäe seliger gelassenheit bedeutet, das ergebnis durch den zugewandten und freundlichen umgang jener gefühle und ihrer herkunft, den hellen und den dunklen
in der demut findet man die wahre zufriedenheit …

