Momentaufnahme XVII

by Maik Gustavus 19. November 2025 0 comment

5 tage wurden eine nacht allein im treibsand jener zeit versteinert ihrer zeit darin versickert ist oh wahnsinn einziges so schaurigschön gefühl das an und aus gezogen vor und in mir stand
ich hab das meer gesehen oder warens deine augen , aufgequollen unruhig auf und nieder ging ein abschied schlafend im akkord zu animas versprechen unterging
es wird zeit für winter den zu träumen hab gesehen ich wenn man ihren preis nicht zahlt und der wunsch von sicherheit zu jener nadel wird die sich im heu versteckt
mein rechter rechter platz ist eine dunkelheit eine sorgfältig egeführte untersuchung
die sich aus und in bewusstsein formatiert und die binde vor dem blick wie seifenwasser undurchschaubar macht, bis man versteht zu sehen und dem licht kein einziges vertrauen mehr in ihren anschein legt
zurückgeblättert komatös die andacht eine nacht ganz freundlich fremd uns irgendwie als ein zu haus erschien und jenes band sich stärker in den schmerz verkriecht je verorteter die flüsse in ein rinnsal übergehen

blutend aus dem hauch der kerzen als die musik ins feld gezogen durch extreme dieser wanderung den ein und anderen moment aus windgeschützer deckung auf sich selbst gestellt zu grunde ging
meine schwäche aus der unkenntnis sich neigte wie ein blatt vom wind verdreht kraftlos in entlaubte wälder niedersank verschüttet lag ich unter dem geröll der götzenbilder dadaistischer Ideen einen hintergrund erschaffend den ich aus einem samtig fetzen in das universum tauchte
ohne namen dies kapitel das sich nicht in nur neben die erzählung schreiben lässt

im vergehen trifft man sich entfernt und außerhalb der stunde die den tag zur nacht erklärt
was eröffnet diese lang vergangene zusammenkunft die durch den türspalt einer lücke jahreszeiten uns so mächtig die berührung schenkte doch sein antlitz nie vollständig zu zeigen neigte
es geht zu ende was bereits am anfang jede fährte zu sich selbst verwischte und so leuchtend in den schatten die aus sonnenlicht verwaschen als triumph aus asche riesenhaft die räume unkenntlich zerstreuen

der regen scheint so scheinbar er doch scheint aus kuppel dieser zeitverloren nacht die ein gesamtes universum aus mir selbst erwachen lässt, leise und ganz sacht spricht tröstlich zu mir als wolle er ganz tief berühren als in bächen sich verliert er, die hindurch den körper ohne unterlass zerfließen und den geist das gehen lehren durch das bad der kosmischen genügsamkeit
erinnerung schreibt sich in zwiegestalt des herbstes der noch jung und unbekannt zu leitetsprossen in den himmel ragt noch schläft im nebel der geschichte eines längst vergessenen erwachens als das feuer aus der nacht so schmerz im schreien aus dem überschall des traumes kroch

und dann wieder diese stimme, die sich unbeweglich schwankend worteübergreifend lähmend schleppte, und hatte man den eindruck, dass sie zu leuchten in der deutung ihrer melodie sich gleich einer königin erhob , blieb trugbild sie in einer müdigkeit versickerter entwurf wohlgefällig motivierter lust und ihrer losigkeit darin
kurzzeitig sie aufflammen ließ, stimme einer untergrunddekade aber kurz ,kurz, einen ton zerfallen schwach am sinken, ließ auf das, was in ihr heimisch schien so kalter boden, in zerschmettert totenstarre eigener gewissenhaftigkeit …

seltsam war es dies gesicht, in licht gebadet allem ursprung nach gestaltlos seine spur verlor geboren aus barrieren einer abendlichen unterhaltung zu mir selbst im spiegelbild der zeit ganz tief in glut graviert durch die täler einer in sich selbst zerrissen landschaft überragte stumm die worte die durch meiner nieselig stimme unleserlich gekrümmt zu einer spukgestalt im echo wandelnd eine neue wunde in den boden der erleuchtung riss, dann die treppenstufen aus dem dunkel führend nahmen mich an ihre hand und die stille so äolisch moll getränkt, als diese nacht vorüber ward …

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