das schweigen zwischen uns stirbt tröstlich bist du wort um wort heraus dem abgrund schleuderst messer aufgespießt nun fütter mich so wie dein herz in der schatulle sehnsuchtsvolles lied so will ich bluten und mir selbst dabei gefallen wie ich stürze in den anfang und das ende einer poesie im frühjahrslicht der felder und der morgenrote
unbeirrbar bin ich treu der untergebene gefaltet schwermut eigens unverhüllter zeilen; auf wind! weh nun rasch nimm diesen losen fetzen aus papier und trag ihn doch wohin du willst in deiner spielerischen leichtigkeit bin ich der stein aus lehm und träge brüchig der aus mauern lugt
ich erwidere auf etwas das sich lächeln nennt ein lächeln war es dies gesicht ganz lächeln war es tugendfroh im rahmen den das universum leiht ein sterbend laut auf matschig schnee den untergang getaut ….dem versäumten traum geh ich entgegen wohin? die richtung weiß ich nicht ich weiß doch nichts nur wahrgenommen sehe ich bei nacht und klar in deinen augen licht der blauen strähnen auf den hügeln hinter mondgezeitenflanke die du damals auf und ab gewandelt bist in tiefer sehnsucht und in stille klart die sicht zu damals auf
hin und wieder nacht betrunken baden zwischen sternenwolken dann an bäumen schläfrig kauernd barfuß
kehr ich in das bett zurück aus dem zu dir ich nackt gekrochen und in wärme eines körpers der nicht meiner war gewesen blieb ich glutgefesselt von der hitze einer dunkelheit die mich ganz sanft in ihre arme legte nachtumwebt das fiebrig antlitz in der ebene des tages schmeckt leben nach gewissen welches sinn und krise mir zuvor geschenkt …

