luftwesen

by Maik Gustavus 25. Januar 2026 0 comment

hyroglyphen auf dem frisbee meiner sehnsuchtsroute das unbewohnte gewitter in dem ich lebe, andere zeiten vergaß ich wie gebrechliche lügen alter sommer in den reben praller trauben verfangen hing ich in überbelichteten fotografien ausgeglichen und zur nacht aktiv tagsüber im schlummer mit morpheus im kortege

folge nur dem blauäugigen talismanbesitzer, rauchverweht im elektrischen gestrüpp orpheus schnurrt wie das störgeräusch im mixer schritte hallen aus dem jenseits in diesen tag hinein den profanen der weder ein noch ausgang kennt wie alle profan an denen man nicht scheitert, es genügt nicht so zu tun als ob kosten von ellipsen des schweigens ertrinken im blute aus dem dickicht der adern die denen die wehmut ihre runden dreht … sanft streichelt mich die feder zu des lieblings zeilen hin

lieblingsfluss styx
lieblingsort katakomben des hades
lieblingsdrill vom bewusstsein gewaterboardet werden

glühender nebel durchdringt im regentropfen die fragile wand eines gefühls des frostigen abends besinnlicher wegbegleiter im schnee der einer spur folgt in gedenken an das zepter der nacht und ihrem tisxhgebet von metaphysischen erscheinungen in weißer ohnmacht die kälte wohnt im feuer das im herz des geistes tobt und wie der pfahl im fleische mich an grenzen der bewegung bringt lebendig vergraben in mir selbst

ich versinke in die tiefe eines selbstgesprächs bis ich nicht mehr daran teilnahm ich beobachtete von außen und verstand kein wort bewegte mich irgendwo im dazwischen über der zeit bis ich unfähig der schläfrigkeit konkurrenz zu sein ich hörte mich nicht mehr reden kein empirisches mittel des zugangs, irgendwas riss mich aus dem sessel, zurück in mir , stand ich auf und sprach erneut was ich nicht dachte sondern ganz und gar sinnlich wahrnahm

es geht vorbei und warum auch nicht in den wolken las ich kürzlich dies gedicht das sich zu ende schreibt fast wie von selbst gehorchte ich meinem inneren akkord und entdeckte moll in einer landschaft die mein geist bewohnt senke den blick auf abgefallene blätter auch in ihnen federnde zeilen einer robusten ouvertüre himmelworte aus tiefe und kosmos flatternde fahnen im sturm trommelnder empfindsamkeit

alle sinneswahrnehmungen sind gut, solange man nicht versucht, sie auf eine handlung zu reduzieren. eine handlung ist eine weggeworfene sinneswahrnehmung.

nach innen handeln, indem wir nur mit den händen des geistes die blumen am rand des lebens pflücken. die randnotizen am großen roman des lebens sein, sich darauf beziehen aber nichts mit ihm zu tun haben …

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