l.o.u.l.o.u. // c.h.o.u.c.h.o.u.

by Maik Gustavus 26. Dezember 2025 0 comment

je tiens d’elle
un petit rêverie sensible
elle m’attend quelque part

nächste woche sitzen wir im wieder januar auf brüchiger küste unserer trümmerspuren und mimen als wären wir überrascht das wir noch sitzen und nicht liegen in den worten eines lebens lauf im teer der raben einer verwunschenen brise in den armen des tagfrühen nebels gespenstische gesandte in verkleidung der trauer die doktrin verhüllter mysterien
eine verwüstung ist der mittelpunkt jeglicher entdeckung schwirrende dichter und helden der antiken tragödie eintritt in die wunde aus nächtlichen existenzdebatten
singendes schicksal lachende fanfaren bis die freude zum festzug der ozeane unserer sehnsucht wird wiedergeburt im gesicht des winters die kalte wange vereister tränen , führen mich aus bedeutungslosigkeit hinaus dem marktplatz der welt in das schlaflose tal des universums die gewissheit im halten deiner hand schiffe fahren in ihr auf mossüberwachsener brandung, hindurch klatschender winde im segel des mondes begegneten wir uns unter gestaltlosem echo der anziehung während es weiterschreitet das jetzt meiner wurzellosen seele in meinen gedanken halte ich es immerfort, das verschneite gefühl deiner hand ist eisbrecher im treiben tückischer ohnmacht und meine mitgift fordert sich zum tanze auf, in dir meine liebe ich der ich unentwegt ein anderer bin alle kenne ich nur nicht der welcher ich bin vielleicht verströmender balsam aus verlorenheit der grabeskerzen schatten murmelnder augenblick in der spiegelung eines melodie erklingende arie im innern der gegenwart welche mir die flügel schenkt mit denen ich zu sehen fähig, ein einsamer satellit in der umlaufbahn der traurigkeit, oh sehe ich keine einzigartigkeit in mir ich bin wie die melancholie dieser welt …

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