initium

by Maik Gustavus 21. März 2026 0 comment

die geschichte schreibt sich selbst sie ist unzulässig für die wirklichkeiten einer welt die im schweigen ihrer worte untergeht und dadurch die versuchung wert welche ich zu kosten war geneigt aus dem innern der natur und ihren teppichen aus winden flüssen wüsten und schlössern darin Irrgärten aus marmor und schiefer und sand und muscheln geröll und schutt
worte wie ein kaleidoskop eine verdeckte ermittlung habe ich mir weiss machen wollen bis die kalligraphie zum blutbad wurde auf meinem eigenen schlachtfeld der empfindungen eine sonne im schatten des mondes eine scharlachrote gondel im sternbild des bibliothekaren inzwischen töne aus dem körper eines holzblasinstruments eine sprache die ich mühelos verstehe schönheit einer heiligkeit wenn die nacht aktiv in meine seele dringt
hast du mir verziehen? mein dämon ist mein schicksal mein schicksal ist mein dämon ich gehe gemeinsam mit dem duft des rosmarin und patchoulli umriss zitternder blicke eines brennenden baumes in zartem federflaum aus schläfrigkeit und morgentau gehüllt bereitschaft ins feuer zu gehen als dieb oder bettler nichts bleibt von dem was war ist was wird im vergehen der jahre verschleiern eines schlummers den ich träumte bloß in rosenrot ward ich gesunken bis sich alle hoffnung legte in das schaurig blätter rascheln prophetische fasern aus balladen die das leben singt
eine kleine dankbarkeit am rande dieser unheilvollen stunde an des hinmels rand klagend über ritual und requiem und doch war ich beschwingt vom anblick der sich bot auf dies gewaltig wäldermeer mystisch aufgedunsen von den nebeln die in trauer früchte tragen bis mein schweigen lauter als das rauschen dieses universums klang …

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