eine Versuchung

by Maik Gustavus 2. April 2026 0 comment

mein lieber reinhard,

ach was war der winter lang so kam es mir als er in kinderschuhen steckte und wie kurz empfand ich ihn als er sich aufmachte fortzugehen da war ich fest entschlossen ihn zu halten noch ein weilchen wo wir doch begannen besonnen ebenso entschlossen zuzulassen was der sommer niemals könnte…

wir hatten unsere momente das kann ich sagen wenn nun auch unauffindbar, es ist die natur die dorthin zurückkehrt wo einst ihr platz gewesen in der eigenen gesellschaft liebäugelt man mit dem was sich in seiner fruchtbarkeit zurückgezogen und nimmt im innen platz für sich in sich und dann wird es still und alles um einen herum versinkt in einen schlummer der den winter heilig spricht, beseelt im schimmer kerzenlicht beginnt man einen austausch den man monate vermisst und die bewegung erstarrt wie die kälte auf dem asphalt und den müden straßen, auf denen ströme der passanten verlangsamt ihrer emsigkeit ganz friedlich fließen alles schliesst sich ein in diesen zustand einer seligkeit aus dem es spricht in einer sprache die man zögerlich als seine eigene zu identifizieren sucht so weit entfernt stand man sich gegenüber wenn die erfahrungen des sommers ihren zuspruch suchen dem licht gefolgt zu einer ferne der man sanft und gütig gegenüber stand und lächelnd auf das blickte zu dem sich keine vorstellung erweicht nur in den träumen die häufig bloß aus klang und nichts und ihrer konsistenz daraus bestanden nicht form nicht  bild  wie kreisel sich im köpfe drehen aus gefälligkeit doch eher noch bereit als die notwendigkeit sich zeigt wenn   nichts  als folge einer vorangegangen erfahrung blinzelt wie die sonne die man beizeiten doch vermisst die wochen zogen dahin fielen aus der zeit und wieder hinein, wirbelten herum ohne das man sie zu halten vermochte ihre flüchtigkeit die gedanken waren unübersichtlich vereinzelte verwehungen einiger empfindungen welche ich. auf reisen schickte aber nichts zurück bekam, der tee war häufig kalt ohne das ich es bemerkte verlor ich mich in tiefen augenblicken in den zimmern dieser großen stadt in welcher hier mein bette steht welches ich manchmal tage nicht verließ ich lag wie unter daunen und verpflichtung ihrer eine empfindung und leere langeweile und gleichgültigkeit woher das weiß ich nicht vergessen das vergessen und alles was es sonst so gibt in dieser welt von der wir wissen noch so wenig kaum zählbar selbst  wenn es für menschenohren riesig klingt so ist es klein wie …

jede planung und alles was dem morgen bereits vermacht bedeutet  das sterben einer empfindung ein verpassen des moments jener der wahrheit in sein zentrum stellt erst spät sich zu erkennen gibt, es ist als schreibe man das drehbuch vor nach dem man spielen wird und übergibt die verantwortung in etwas das noch nicht geschehen erst kommen wird so wie man es just vereinbart hat, doch woher bloß diese geziertheit und zurückhaltung dem moment an ihrer statt tief im innen zu begegnen zu unbeweglich scheint die gegenwart den meisten wohl  jene die sich in der eile heimisch fühlen zu unbehaglich und beängstigt der stillstand der doch keiner ist in der muse für den augenblick bemerkt man es ganz deutlich das universum als eine erhebung aus purer kraft die durch den herzschlag ein signal zum aufbruch ist, nur wohin das bleibt im dunkel und bleibt so stark in ihrer ausdruckslosigkeit und wandelbarkeit durch ein ziel das niemand kennt erst noch entstehen wird aus den schritten die man geht und jedem einzelnen davon sofern man ihm vertrauen und beachtung schenkt  …

es ist nichts daran auszusetzen sich absichten zu errichten und diesen zu begegnen wenn nur nicht aus jeder bestätigten absicht unzählige unerfüllte neue entstehen würden aber wo kämen wir hin wenn alles verträumt und müßig seinem gang dem ästhetischen wege folgen würde die welt wäre sicher nicht der platz der uns gemacht zu dem was sie ist  die welt den einen zeigt sie sich in ihren prächtigsten formen und heiterkeiten dem anderen in etwas das man in der menschen Worte nicht zu formulieren vermag es ist ein kleines vergehen wenn die virtuosität die feder weckt und die empfindung welche man auf reise schickte an die türe der gedanken klopft und etwas mitzuteilen hat, ihre sprache ist dann eine die nach wind und kindheit schmeckt und auch in ihrem duft zieht sie wälder und pflanzen aller art mit sich eine begehung wird es durch geordnete korridore an denen man so seine freude ihrer schönheit darin hat hier und da entdeckt man etwas das weder glaube noch erinnerung aus ihrer rüstung zerrt ein kleines souvenir das wie ein teil unter vielen anderen zu einer karte sich zusammensetzt auf der man bereits herumspaziert und sie um einen kleinen pfad erneuert und dieser kleine pfad ist es nun der eine weitere begrenzung aufhebt aus dem sichtfeld fliegt sie eine auf dem kopf gestellte abhandlung zu der welt die sichtbar vor den äugen lockt die immer schon was hergemacht und dann in einem gänzlich neuem antlitze erstrahlt das einzig aus berühungrn gemacht und eben darin ihre genugtuung und muse findet wie durch zärtlichkeiten auf der haut und man geht heim aus dunklen wäldern die es häufig sind, die schatten die man ist welche aus sumpfen der vergangenen zeiten kriechen sind nunmehr eine seichte brise aus dem hafen ihrer herkunft ohne eine bemessung oder vergleich, in der das starke genau so stark ist wie es das schwache sieht dahinter hebt sich alles auf zu einer zeitgemäßen ansicht auf die dinge und das leben , welches uns so viel und immer noch abzufordern wissen will es leuchtet groß im kleinen und klein im großen und irgendwo dazwischen verstehen wir die welt nicht mehr weil jegliches verstehen unsererseits doch eher undeutlich zerzaust und lose in den lüften flattert auf ruft es auf aus deiner mütze schlaf wird es den morgen geben an dem du dich zum himmel streckst und ein erwachen spürst so kam es mir als erstgeborene strahlen voll wärme wie blüten auf meine augen fielen und nun bin ich hier an keinen anderem ort den hab ich immer bei mir der ort der mein zu hause ist das kann ich sagen der immer der angenehmste bleiben wird gleich in welcher landschaft wir auch rasten mögen allein ist niemand der dort lebt und einsam wird man nimmer wenn man fühlt weil alles sich um dich herum ergibt und von dir kosten will, es ist die energie die eine ganze umwelt tastbar machen lässt sofern sie aus lebendigkeit gemacht auf diesen wegen einer buchstäblich unerschöpflich quelle … dasein …. versuchung … nichts ….

ich umarme dich und werde schauen wann es möglich ist dich zu besuchen

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