ich bin an einem punkt angekommen wo ich ohne viele worte mit den menschen auskomme, sprache ist eine begrenzte welt, im mantel der beliebigkeit, tröste mich du heiteres singen aus schlupfloch des alltags, was ist schmerz, meinen eigenen schmerz habe ich vom leben nie erhalten, da ich mir selbst nie begegnet bin nur dem was augenblicklich anwesend war und daran teilnahm, dafür fühle ich den schmerz der anderen und das ist mehr als genug… ich nehme sie wahr wie ich die morgendlichen wärme tropfender sonne wahrnehme auf dem eisigen körper des wassers, den gesang der spechte und der bäume zwischen blühenden wolken den flug der möven in die dunkle tiefe des lichts in meiner seele betrinke ich mich mit liebe und öffne somit den raum für die lieblosigkeit vertraulich dem schmerz und dem nichts alles ist das sein ist bei mir in mir es kleidet mich wahrnehmung gefühl gedanken zeilen die ich daraus schöpfe nichts davon gehört mir ich gehöre der schaukel der zeitlosigkeit jenes das sie bewegt in kreative stürme hinein in sonnenaufgänge und untergänge die dunkelheit zerrt mich in blinzelnde tagträume in denen ich mich vergesse dahinter zwei ozeane in der wiege des windes ich bei dir am strand der nacht liegen wir an deck eines unsterblichen schiffes , unter einer wüste aus herrlichen leuchttürmen inmitten des meeresspiegels weinendes herz funkelnde schwestern den plejaden , ich habe zwei schlüssel erhalten einen für die gegenwart und den anderen ja der andere, ich konnte noch keine entdeckung machen die sich damit öffnen lies aber was kümmert es mich jetzt das was möglicherweise kann könnte morgen vergessen sein so beende ich dies verhängnis wohlgefällig dem verhängnis augenblicklich flatternd in poetischen fragmenten durch das weit geöffnete fenster meines müßiggangs wie eine schar hysterischer tauben fliegen sie lose aus allen richtungen kommend obwohl ich gar nicht weiß was das sei richtungen des himmels, das abstecken der unendlichkeit bereitet unwohlsein wie arithmetische betätigung aber was weiß ich schon illumina ich gehöre ja nicht einmal mir selbst, vorwärts gehen, der ziellosigkeit folgend kann ich mich nicht verirren umarmt das verlangen dies zu erreichen …
jakob sagt : gott gab mir wissen, nicht ich der ich bin weiß, sondern gott in mir. ich verstehe nichts vom wissen jakob, gott gab mir bewusstsein …

